Heuschnupfen – Symptome, Ursachen und Maßnahmen

Heuschnupfen, auch allergische Rhinitis genannt, verursacht der ErkÀltung Àhnliche Symptome wie eine laufende Nase, juckende Augen, Verstopfung, Niesen und Sinusdruck. Aber im Gegensatz zu einer ErkÀltung wird Heuschnupfen nicht durch ein Virus verursacht. Heuschnupfen wird durch eine allergische Reaktion auf Allergene im Freien oder in InnenrÀumen verursacht, wie z. B. Pollen, Hausstaubmilben oder Speichel, der von Katzen, Hunden und anderen Tieren mit Fell oder Federn abgegeben werden (Tierhaare).

Heuschnupfen zĂ€hlt mit Millionen von Betroffenen zu den hĂ€ufigsten allergischen Erkrankungen ĂŒberhaupt. Leider kann sich die Erkrankung bereits im Kindesalter bemerkbar machen. Begleiterkrankungen von Heuschnupfen können auch weitere Atemwegserkrankungen wie Asthma oder EntzĂŒndungen der Nasennebenhöhlen sein. Heuschnupfen beeintrĂ€chtigt somit nicht nur Ihre LeistungsfĂ€higkeit bei der Arbeit, in der UniversitĂ€t oder in der Schule, sondern auch ihre Freizeit bzw. Ihr Privatleben. Aber Sie mĂŒssen sich nicht mit lĂ€stigen Symptomen abfinden. Sie können lernen, Auslöser zu vermeiden und die richtige Behandlung zu finden.

Symptome

Anzeichen und Merkmale von Heuschnupfen können sein:

  • Laufende Nase und Nasenverstopfung
  • TrĂ€nenreiche, juckende, rote Augen
  • Niesen
  • Husten
  • Juckender Nase, Mund- oder Racheraum
  • Geschwollene, blau gefĂ€rbte Haut unter den Augen
  • Schleim tropft aus der Nase den Hals und Rachen hinunter in die Bronchien
  • ErmĂŒdung und Erschöpfung

Saisonale Faktoren

Heuschnupfenzeichen und -symptome können zu einer bestimmten Jahreszeit beginnen oder sich verschlimmern. Auslöser sind:

  • Baumpollen, die im frĂŒhen FrĂŒhjahr hĂ€ufig vorkommen.
  • Graspollen, die im spĂ€ten FrĂŒhjahr und Sommer verbreitet sind.
  • Ambrosia-Pollen, die im Herbst hĂ€ufig vorkommen.
  • Hausstaubmilben, Schaben und Hautschuppen von Haustieren können das ganze Jahr ĂŒber störend sein (mehrjĂ€hrig). Die durch Hautschuppen verursachten Symptome können sich im Winter, wenn die HĂ€user geschlossen sind, verschlimmern.
  • Sporen von Pilzen und Schimmelpilzen im Innen- und Außenbereich werden sowohl saisonal als auch mehrjĂ€hrig betrachtet.

Ursachen

Bei Betroffenen mit Heuschnupfen identifiziert das Immunsystem einen harmlosen, in der Luft befindlichen Stoff als schĂ€dlich. Das Immunsystem produziert dann Antikörper gegen diese harmlose Substanz. Wenn der Betroffene das nĂ€chste Mal mit der Substanz in Kontakt kommt, signalisieren diese Antikörper dem Immunsystem, Chemikalien wie Histamin in den Blutkreislauf freizusetzen, die eine Reaktion verursachen, die zu den Anzeichen und Symptomen von Heuschnupfen fĂŒhrt.

Risikofaktoren

Die folgenden Punkte können das Risiko fĂŒr Heuschnupfen erhöhen:

  • Andere Allergien oder Asthma haben
  • Atopische Dermatitis (Ekzem) haben
  • Einen Blutsverwandten (z.B. einen Elternteil oder ein Geschwisterkind) mit Allergien oder Asthma zu haben.
  • Leben oder Arbeiten in einer Umgebung, die Sie stĂ€ndig Allergenen aussetzt – wie z.B. Tierhaaren oder Hausstaubmilben.

Komplikationen

Zu den Problemen, die mit Heuschnupfen verbunden sein können, gehören:

  • Reduzierte LebensqualitĂ€t. Heuschnupfen kann den Genuss von AktivitĂ€ten beeintrĂ€chtigen und dazu fĂŒhren, dass Sie weniger produktiv sind. Heuschnupfensymptome fĂŒhren bei vielen Menschen zu Abwesenheit von der Arbeit oder Schule.
  • Schlechter Schlaf. Heuschnupfensymptome können Sie wach halten oder das Schlafen erschweren, was zu MĂŒdigkeit und einem allgemeinen GefĂŒhl des Unwohlseins fĂŒhren kann.
  • Verschlimmerndes Asthma. Heuschnupfen kann Anzeichen und Symptome von Asthma, wie z. B. Husten und Keuchen, verschlimmern.
  • NasennebenhöhlenentzĂŒndung. LĂ€ngere Sinusstauungen durch Heuschnupfen können Ihre AnfĂ€lligkeit fĂŒr NasennebenhöhlenentzĂŒndung erhöhen.
  • Ohrinfektion. Bei Kindern ist Heuschnupfen oft ein Faktor bei MittelohrentzĂŒndungen.

Zwischenfazit

Es gibt keine Möglichkeit, Heuschnupfen zu vermeiden. FĂŒr Betroffene mit Heuschnupfen ist es das Beste, Ihre Exposition gegenĂŒber den Allergenen, die Ihre Symptome verursachen, zu verringern. Dies ermöglicht beispielsweise das Pollenradar. Es gibt prĂ€zise Auskunft zu dem aktuellen Pollenflug und ermöglicht es so zum Beispiel auch zu bewerten, ob eine Pollenbelastung an Ihrem Aufenthaltsort vorliegt. Nehmen Sie zudem Allergiemedikamente, bevor Sie Allergenen ausgesetzt sind, falls von Ihrem Arzt empfohlen.