Adrenalin

Adrenalin ist ein körpereigenes Hormon, welches den Körper bei Gefahr oder Stress aktiviert: Blutdruck und Puls steigen, die Atmung wird erleichtert, Kräftereserven werden mobilisiert. In der Notfallmedizin, in unserem Fall bei einem anaphylaktischen Schock, hilft die kreislaufstabilisierende Wirkung (Zentralisierung) dieses Hormons. Ist die Situation entspannt, baut sich Adrenalin schnell wieder ab.

Akupressur

Bei einer Akupressur werden ebenfalls spezifische Körperpunkte gereizt bzw. stimuliert, analog zur Akupunktur. Allerdings eben nicht durch Nadeln, sondern durch eine sanfte Massage mit einer Dauer von ein bis zwei Minuten.

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine weitere Form der Anti-Allergie-Therapie: Spezifische Körperpunkte werden durch Nadeln gereizt, damit diese dann Botenstoffe zur Heilung aktivieren. Akupunktur hilft sowohl vorbeugend, als auch in akuten Situationen. Eine Akupunktur behandelt durch die ganzheitliche Sichtweise die Ursachen, nicht primär die Symptome.

Allergie

Als Allergie wird eine krankhafte Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte, normalerweise harmlose, körperfremde Stoffe bezeichnet. Körperfremd heißt, dass diese Stoffe von außen gekommen und nun Bestandteil des eigenen Körpers sind.

Allergietyp-I

Der häufigste Typ, auch Soforttyp genannt: Innerhalb von Sekunden bis hin zu einer Verzögerung von mehreren Stunden erfolgt eine allergische Reaktion. Bekannteste Allergiearten sind Tier-, Hausstaub- und Insektenallergie sowie der Heuschnupfen.

Allergietyp-II

Beim Allergietyp-II sind bestimmte Medikamente oder übertragenes Fremdblut bzw. eine fremde Blutgruppe die Auslöser. Wenn sich nun das Medikament oder das Fremdblut mit unseren Körperzellen verbindet, werden unsere Körperzellen selbst zu Allergenen. Es kommt zu einer Zerstörung körpereigener Zellen (Zytolyse). Die allergische Reaktion erfolgt zeitverzögert, ca. sechs bis zwölf Stunden nach Aufnahme.

Allergietyp-III

Allergene und Antikörper verbinden sich beim Allergietyp-III zu größeren Zusammenschlüssen und lagern sich ein. Dies führt zu Entzündungen und Einblutungen (Immunkomplex). Die allergische Reaktion erfolgt in der Regel sechs bis 12 Stunden nach Aufnahme, wie bei Typ-II.